Erstes Saison-Highlight

Mit dem Osterfluglager erweitern wir das lange Wochenende und fliegen auch unter der Woche. Mit dabei sind viele Piloten des LSC Babenhausen, die wir nach einigen Besuchen in den letzten Jahren bei ihnen nun auch zu uns eingeladen haben. Der Ausbildungsbetrieb läuft auf Hochtouren, viele Checkflüge sind absolviert. Die Streckenflug-Piloten nutzen bereits die Ostertage mit überwiegend blauen (wolkenlosen) Bedingungen für Flüge hauptsächlich in den Spessart und die Röhn. So hat auch die erste Runde der neuen Segelflug-Liga begonnen. Nachdem wir letztes Jahr aus der 2. Liga abgestiegen sind, ist der Wiederaufstieg das erklärte Ziel. Mit Platz 5 in der ersten Runde haben wir den Grundstein gelegt. Max Schober erzielte dabei die schnellste Geschwindigkeit der gewerteten Flüge.

Erste Starts an der Winde

Start frei an der Winde! Am vergangenen Wochenende haben wir unsere Startwinde in Betrieb genommen. Nach erfolgreichen Test-Schlepps nahmen die Flugschüler die Winde umgehend in Beschlag - lässt sich die Ausbildung durch die höhere Anzahl von Flügen pro Stunde und die im Vergleich zum Flugzeugschlepp geringeren Kosten nun effizienter gestalten.
Im Winter hat das Team um Andreas Roos, Andreas Momberger und Torsten viel Arbeit in die Instandsetzung und weitere Verbesserung unseres Arbeitstiers geleistet: neue Bremsleitungen inclusive deren Schutz, diverse Halterungen, Versteifungen und Handgriffe am Windenkäfig sorgen für einen sicheren und störungsfreien Betrieb.

Es geht los.

Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter uns: die neue Gaststätte und die Flugsaison sind nun eröffnet. Am Samstag wurde noch viel geschraubt, geräumt und montiert. Die Segelflugzeuge wurden mit vereinten Kräften für den Flugbetrieb vorbereitet und am Nachmittag die ersten Flüge unternommen. Dabei stehen die Überprüfungsflüge im Vordergrund: jeder Pilot überprüft mit einem Fluglehrer den Stand seiner Fähigkeiten nach der langen Winterpause.
Auch für Samim, den neuen Wirt der Flugplatzgaststätte unter dem neuen Namen "Auszeit am Teich", war es ein großer Tag. Mit vielen Gästen und Freunden feierte er die Einweihung der renovierten Kneipe mit Live-Musik und Gegrilltem.
Am Sonntag herrschten bereits tolle Segelflugbedingungen. Während viele weitere Piloten ihre Checkflüge absolvierten und die Segelflugausbildung Fahrt aufnahm, konnte Volker Polhaus am Abend bereits ein erstes Highlight berichten: mit über 700 geflogenen Kilometern über die Schwäbische Alb und den Schwarzwald bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 120 Stundenkilometern gelang ihm mit seiner ASH26 bereits früh im Jahr eine beachtlich große Strecke
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Neueröffnung!

"Auszeit am Teich" - so lautet der neue Name unserer Vereinsgaststätte. Die Namensänderung macht deutlich, dass neben einer umfangreichen Renovierung der Räumlichkeiten auch das Bewirtungsangebot umstrukturiert und erweitert wird.
Neben einer größeren Auswahl an Speisen und Getränken ist die "Auszeit am Teich" künftig ganzjährig am Wochenende und Feiertagen geöffnet und so auch für Familien und Wandergruppen ein saisonunabhängiges und interessantes Ziel.
"Das Starten und Landen, das fast lautlose, elegante Dahinschweben der Segelflugzeuge wirkt sehr entspannend und beruhigend - eine ideale Möglichkeit, sich eine Auszeit vom Stress des Alltags zu nehmen und mit Familie und Freunden eine geruhsame Zeit zu erleben. Kinder sind stets begeistert, die Flugzeuge aus der Nähe und in Aktion zu sehen.
Die Renovierungsarbeiten laufen auf Hochtouren und ich freue mich auf die Eröffnung am Samstag, 30.03.2019 und ihren Besuch", verspricht unser neue Pächter Samim Rasuli. Am gleichen Tag werden wir bei passendem Wetter den Flugbetrieb aufnehmen und in die Saison starten.
Samim möchte ein herzlicher und zuverlässiger Gastgeber sein, den Sie gerne regelmäßig besuchen, um sich bei ihm und seiner Familie eine erholsame Auszeit zu nehmen.

Auch wenn die Sonne immer höher am Himmel steht:

Wir müssen uns bis zum Abheben noch ein bisschen gedulden. Bis dahin wird geschraubt, geschliffen und poliert. Noch ist der Flugplatzboden auf dem Segelflugplatz zu weich und die Sonne zu schwach, um thermische Aufwinde zu erzeugen – und in größeren Flughöhen wird es auch sehr schnell sehr kalt in den ungeheizten Flugzeug-Cockpits. In der Werkstatt am Flugplatz ist es dafür schön warm, und so nutzen wir die Wartezeit auf den Frühling, um den Flugzeugen den letzten Schliff zu verpassen.

Oft mehr als 100 Stunden ist jedes der sieben vereinseigenen Segelflugzeuge pro Jahr in der Luft, das Schulungs-Flugzeug absolviert bis zu 30 Landungen pro Flugtag. Bei dieser Leistung ist eine gründliche Kontrolle der Fluggeräte natürlich wichtig. Die Piloten übernehmen dies selbst, untersuchen die Segler vor allem auf Beschädigungen und überprüfen die Steuerungsanlage und Geräte an Bord. Kleinere Defekte und Reparaturen führen wir direkt aus.

Zusätzlich werden die Flugzeuge innen gereinigt und außen poliert. Dabei legen alle Hand mit an, vom 14-jährigen Flugschüler bis hin zum erfahrenen Bundesliga-Piloten – unter der Aufsicht von speziell ausgebildeten Werkstattleitern, die den Umgang mit den verschiedensten Materialien und Werkzeugen vermitteln. Die Eigenleistung spart der Verein nicht nur Geld, sondern hilft auch dabei, Konstruktion und Technik des Segelfliegers im Detail zu verstehen.

Am Ende der Winterarbeit gegen Ende März steht die „Nachprüfung“ auf dem Programm. Ein Beauftragter der Luftfahrtbehörde überprüft hierbei, ob die Wartungsarbeiten ordentlich durchgeführt und dokumentiert wurden und ob das Flugzeug somit flugtüchtig ist. Wie beim Auto-TÜV bekommt das Flugzeug dann die Freigabe, wieder eine Saison lang lautlos durch die Lüfte segeln zu dürfen.