Am 1.4 sind trotz zum Teil sehr kalter Temperaturen die ersten Streckenflüge durch die Streckenflieger des FSVOR geflogen worden. Die Flugdistanz lag dabei im Bereich von bis zu 280 km. Geflogen wurde (wie so oft) in Richtung Süd-Westen, diesmal in Richtung Ramstein. Flugdetails der aufgezeichneten Flüge können auf den OLC-Seiten eingesehen werden.

Bundesliga

Die Idee der Segelflug-Bundesliga geht auf die Formel 1 zurück - alles was zählt ist Geschwindigkeit. Die Grundlage bildet das Streckenfliegen: Ziel ist es, an einem Tag mit einem Segelflugzeug so viele Kilometer wie möglich ohne Zwischenlandung und mit einer höchstmöglichen Durchschnittsgeschwindigkeit zurückzulegen - ausschließlich durch eine kluge Wahl des Flugweges, um stets die stärksten Aufwinde zu nutzen.
Um die Chancengleichheit zu wahren, werden die eingesetzten Flugzeugtypen mit höherem Handicap bewertet, je hochwertiger sie sind.
Das Prinzip der Segelflug-Bundesliga: Die drei schnellsten Flüge eines Vereines über den Zeitraum von zweieinhalb Stunden gelangen pro Runde bzw. pro Wochenende in die Wertung. Dokumentiert werden die Flüge über ein GPS-gestütztes Flugschreibersystem. Nach der Landung wird die Datei per Internet an den Veranstalter Online Contest übermittelt, der die Flüge auswertet und die schnellsten zweieinhalb Stunden innerhalb des Fluges in die Wertung aufnimmt.
Jeden Montag um 24 Uhr ist das Ergebnis des aktuellen Flugwochenendes im Internet verfügbar und kann dann abgerufen werden. Die in den einzelnen Runden gesammelten Punkte werden addiert und eine Ligawertung erstellt. Nach 19 Wertungsrunden, am Ende der Saison, steht fest, welcher Verein den Titel feiern darf und wer in die benachbarten Ligen auf- oder absteigt. Die FSVOR fliegt zur Zeit in der zweiten Bundesliga.
 

 

Termine ohne Unterricht