2. Bundesliga - wir sind zurück!

Mit der Flugsportvereinigung Offenbach & Reinheim (FSVOR) gibt es einen weiteren Bundesligisten in der Region: Nach einem Jahr in der Qualifikationsliga haben wir in dieser Flugsaison den direkten Wiederaufstieg in die 2. Segelflug-Bundesliga erreicht. Mit dem sechsten Rang von etwa 450 bundesweit konkurrierenden Vereinen sicherten wir uns die Rückkehr in die 2. Segelflug-Bundesliga.
"Von Beginn an konnten wir uns in der Spitzengruppe festsetzen und regelmäßig mit guten Leistungen punkten", erklärt Vereinsvorsitzender Kurt Kröll den Erfolg. Mehrmals erzielten wir bundesweit das beste Ergebnis in einer der 19 Wertungsrunden und sorgten so dafür, dass wir uns stets in den Top 20 der Tabelle befanden und die Saison als bester hessischer Verein der Liga abschlossen.
In Summe erfolgen wir uns in dieser Saison bereits über 54.000 Kilometer und umrundeten damit mehr als einmal die Erde - ausschließlich mit Sonnenkraft. Der schnellste Reinheimer Flug der Saison gelang Bernhard Nacke mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 119 Stundenkilometern.

Erklärtes Ziel für die kommende Saison ist der Klassenerhalt. "In der 2. Bundesliga treffen wir auf eine stärkere Konkurrenz", so Kröll. Doch neue Nachwuchspiloten und ein moderner Flugzeugpark lassen uns optimistisch in die Zukunft blicken.


Ikarus in Reinheim

Da unser vereinseigenes Ultraleicht-Flugzeug (UL) derzeit eine Motorüberholung erfährt, haben wir uns für diese Zeit einen Ersatz organisiert. Seit einigen Tagen kann daher bei uns eine Ikarus C42 erblickt werden. Die C42 ist ein sehr geräuscharmes und zuverlässiges Flugzeug mit gutmütigen Flugeigenschaften sowie solider Leistung. Die Hochdecker-Bauweise unterstützt die Eigenstabilität und gewährleistet dem Pilot und seinem Passagier eine gute Sicht nach unten. Viele unserer UL-Piloten haben bereits die Gelegenheit wahrgenommen, diesen neuen Flugzeugtyp auszuprobieren, der uns in den nächsten Wochen zur Verfügung steht.

Reinheimer bei Deutschem Segelflug Grand Prix

In dieser Woche wurde in Musbach der Deutsche Segelflug Grand Prix (SGP 2016 Germany / Freudenstadt-Musbach) ausgetragen. Auch ein Reinheimer Pilot nahm daran teil. Michael Paul konnte sich am Ende im starken, international besetzten Teilnehmerfeld mit einigen Welt- und Europameistern den 13. von knapp 20 Teilnehmern sichern. Die Piloten, die bei dieser Serie wie bei Segelbootrennen zeitgleich die Startlinie überqueren, lieferten sich spannende Luftrennen über Schwarzwald und die Schwäbische Alb. Am Ende standen mit Matthias Sturm, Holger Karow und Mario Kiessling drei süddeutsche Piloten ganz vorne. Als Teil der weltweit ausgetragenen FAI Grand Prix Serie dient der Wettbewerb der Qualifikation für Welt-Finale in Südafrika.

Luftrennen über Brandenburg

Seit Dienstag startet FSVOR-Pilotin Katja Dingeldein bei der Segelflug-Qualifikationsmeisterschaft beim Fliegerklub Brandenburg. Im Doppelsitzer abwechselnd unterstützt von den Copiloten Rainer Meng und Jan Krause kämpft Katja die kommenden zehn Tage um die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im nächsten Jahr.
Am ersten Wertungstag erflogen sich Katja und Rainer bei der ersten gemeinsamen Teilnahme an einem Wettbewerb mit so starker Konkurrenz einen hervorragenden Platz im Mittelfeld.
http://omv.fliegerklub-brandenburg.de/.

Leibertingen ist passé

Zwei tolle Wochen liegen hinter uns. Beim Fluglager im schwäbischen Leibertingen kamen sowohl Flugschüler als auch Streckenflieger auf ihre Kosten. Viele Flug-Azubis erweiterten ihren Horizont mit Umschulungen auf neue Flugzeugtypen oder erzielten wichtige Teilprüfungen der Flugausbildung. Die Streckenflieger erkundeten die Schwäbische Alb und den Schwarzwald, oft mit Blick auf den Bodensee. Dabei gelang uns ein wichtiger Meilenstein im Aufstiegsrennen der Segelflugbundesliga: im Runde 16 erzielten wir den "Spieltagssieg" in der Quali-Liga: René Kernbach, Samuel Wiechmann und Bernhard Nacke gelangen bundesweit die schnellsten Flüge. Damit verbesserten wir uns in der Gesamtwertung auf den sechsten Rang. Die ersten sieben steigen auf- drei Runden vor Schluss könnte es nicht spannender sein!